Spielen Sie nur ab 18 Jahren, und alle Limits und Sperrwerkzeuge für Ihr Konto bleiben bereit: Einzahlungslimits, Verlustlimits, Sitzungszeitlimits, Selbstsperre und Bedenkzeit.
Wir halten es schlicht: wenige Angaben, klare Zuständigkeiten und ein Konto, in dem Sie selbst bestimmen.
Ihr Einzahlungslimit. Legen Sie vor dem ersten Spiel fest, wie viel Geld im Monat ins Konto fließen darf; so bleibt der Einsatz eine Ausgabe, die Sie vorher bedacht haben.
Verluste begrenzt halten. Setzen Sie eine Obergrenze für Verluste, damit ein Abend nicht über das hinausgeht, was Sie verkraften; der Rahmen steht, bevor der erste Einsatz fällt.
Wenn die Zeit davonläuft. Bestimmen Sie, wie lange eine Sitzung dauern soll; wenn die Zeit knapp wird, erinnert Sie das Konto, statt dass Sie es selbst bemerken müssen.
Wenn Sie Abstand brauchen. Sperren Sie den Zugang für einen längeren Zeitraum, wenn Sie Abstand brauchen; die Selbstsperre schließt das Spielen für die gewählte Dauer konsequent aus.
Pause mit Rückweg. Pausieren Sie kurz statt ganz aufzuhören: die Bedenkzeit unterbricht das Spielen und lässt Ihnen Raum, in Ruhe zu entscheiden, wie es weitergeht.
Viele zögern, weil sie einen Anruf oder ein Formular erwarten; das Limit stellen Sie selbst im Konto ein.
Vor der ersten Auszahlung. Erst ab 18 Jahren lässt sich ein Konto eröffnen, und vor der ersten Auszahlung prüfen wir Personalausweis oder Reisepass. Wer das Alter nicht belegen kann, spielt nicht.
Spiel am Handy gesperrt? Installieren Sie auf dem Familienrechner eine Sperrsoftware, die Glücksspielseiten blockiert, und richten Sie sie auch auf dem Handy ein. Ein gemeinsames Gerät ohne Filter lädt zum heimlichen Spielen ein.
Reden statt Vorwürfe. Sprechen Sie ruhig und ohne Vorwurf an, was Ihnen auffällt, und lassen Sie sich selbst beraten. Die BIÖG-Telefonberatung zur Glücksspielsucht ist kostenlos und anonym.
Wer die Zeichen früh bemerkt, braucht später keine drastische Lösung. Ein Limit oder eine Pause im Konto ist der erste Schritt und lässt sich in wenigen Augenblicken einrichten, noch bevor der Spaß in Druck umschlägt.
Prüfen Sie ehrlich, ob Sie sich in einem der folgenden Punkte wiederfinden.
Hier finden Sie Beratung, die nichts kostet, vertraulich bleibt und auch Angehörigen offensteht.
Wenn Sie erst einmal Abstand brauchen. Eine Bedenkzeit sperrt Ihr Konto für einige Stunden bis zu wenigen Tagen. Danach ist der Zugang ohne Ihr Zutun wieder offen, Ihre Einzahlungslimits bleiben aber bestehen. Die Pause starten Sie selbst im Konto, bevor der nächste Einsatz ansteht.
Erst gesperrt, dann nicht mehr zurückholbar. Eine Selbstsperre schließt den Zugang zu Ihrem Konto für einen längeren Zeitraum vollständig. Sie lässt sich nicht vorzeitig aufheben, deshalb ist diese Entscheidung sorgfältig zu treffen. Auslösen können Sie sie direkt im Konto, wirksam wird sie sofort.
Das OASIS-Spielersperrsystem. Über das OASIS-Spielersperrsystem, geführt vom Regierungspräsidium Darmstadt, lassen Sie sich für alle Anbieter gleichzeitig sperren. In der Regel gilt die Sperre ein Jahr; eine kürzere, selbst gewählte Dauer ist möglich, aber nicht unter drei Monaten. Beantragen können Sie sie online oder bei einem lizenzierten Anbieter; aufgehoben wird sie nur schriftlich beim Regierungspräsidium Darmstadt nach Ablauf der Frist, von selbst endet sie nicht. rp-darmstadt.hessen.de
Die häufigste Sorge: dass eine einmal gesetzte Grenze im Alltag nichts mehr ändert.
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